Beim Ausbau von Kais Allerlei entstand die Frage, ob die dabei gebauten WordPress-Werkzeuge nicht auch anderen zur Verfügung gestellt werden sollten.
Grundsätzlich spricht viel dafür. Ein funktionierendes Werkzeug nur intern zu benutzen, obwohl es sich sauber wiederverwenden lässt, wäre unnötig. Gleichzeitig sind nicht alle Bausteine echte eigenständige Plugins. Manche Module kennen die Datenmodelle, Inhaltstypen oder Abläufe von Kais Allerlei und wären außerhalb der Plattform ohne Umbau wertlos.
Die Konsequenz
Downloads werden deshalb nicht einfach als lose ZIP-Dateien irgendwo abgelegt. Ein veröffentlichbares Paket bekommt eine richtige Release-Beschreibung: Name, Version, Datei, Prüfsumme, Lizenz, Voraussetzungen, Kompatibilität, Änderungsnotizen und den Bezug zum Projekt oder Tutorial, aus dem es entstanden ist.
Der Download selbst ist kein neuer Inhaltstyp. Er ist ein Artefakt eines Projekts, Tutorials oder Artikels. So bleibt die Erklärung dort, wo auch die Entstehung und Dokumentation liegen.
Was veröffentlicht werden darf
Bevor ein internes Werkzeug zum Download wird, muss es von privaten Pfaden, Domains, Zugangsdaten und projektspezifischen Annahmen bereinigt sein. Außerdem braucht es eine klare Lizenz und eine vollständige Installations- und Deinstallationslogik.
Erst wiederverwendbar machen, dann veröffentlichen – nicht einfach den eigenen Arbeitsstand zippen.