PROJEKTJOURNAL · 3/12 · Planung

Warum Kais Allerlei auf WordPress läuft – obwohl wir selbst Software bauen

Eine naheliegende Frage war, warum Kais Allerlei überhaupt auf WordPress aufbaut. Schließlich entwickeln wir mit NextPrivyCore selbst Software und könnten theoretisch auch ein eigenes Blogsystem oder ein NPC-Modul bauen.

Die Antwort ist vor allem pragmatisch: Zeit.

WordPress löst bereits sehr viele Aufgaben, die eine öffentliche Veröffentlichungsplattform ohnehin braucht: Benutzer, Rollen, Anmeldung, Beiträge, Revisionen, Medien, Kommentare, Permalinks, RSS, REST-Schnittstellen, Uploads und Updates. All das selbst neu zu bauen wäre technisch möglich – würde aber kaum etwas zu dem beitragen, was Kais Allerlei eigentlich besonders machen soll.

Eigenentwicklung dort, wo sie einen Unterschied macht

Unsere Entwicklungszeit soll in Projekte, Projektjournal, Kontextnavigation, Rechte, Tutorials, Podcasts, Folgen, Redaktion und den ChatGPT-Workflow fließen. WordPress darf sich um das allgemeine CMS-Gerüst kümmern.

WordPress liefert Infrastruktur – Kais Allerlei liefert Bedeutung.

Warum nicht als NPC-Modul?

NextPrivyCore und Kais Allerlei haben unterschiedliche Aufgaben. NPC ist der private, kontrollierte Core für persönliche Daten und Funktionen. Kais Allerlei ist eine öffentliche Veröffentlichungsschicht für Besucher, Suchmaschinen, RSS, Medien und Kommentare. Beide Welten dürfen später Schnittstellen haben, müssen aber nicht dieselbe Anwendung sein.

Ein komplett eigenes Blogsystem würde dagegen zunächst bedeuten, ein zweites Großprojekt zu bauen, bevor überhaupt wieder Inhalte veröffentlicht werden können. Diese Zeit ist an anderer Stelle wertvoller.

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