Hausautomation hat eine gefährliche Eigenschaft: Es ist unglaublich leicht, immer noch etwas dazuzubauen.
Noch eine Integration, noch ein Add-on, noch eine Datenbank, noch ein externer Dienst. Irgendwann kann das System sehr viel – und gleichzeitig weiß man nicht mehr genau, welche Teile wirklich gebraucht werden.
Aufräumen ist manchmal das bessere Upgrade
Bei meinem Home-Assistant-System war genau das der Punkt. Dienste, Datenbanken und Zusatzkomponenten, die keinen echten Nutzen mehr hatten, mussten raus.
Das Ziel war nicht, möglichst wenig installiert zu haben. Das Ziel war, wieder zu verstehen, welche Komponente welche Aufgabe erfüllt.
Hausautomation muss langweilig zuverlässig sein
Ein normaler Lichtschalter ist langweilig. Genau das ist seine Stärke. Man drückt ihn, das Licht geht an.
Wenn eine Automation im Alltag wirklich akzeptiert werden soll, muss sie irgendwann ähnlich unspektakulär funktionieren.
Lokal ist deshalb interessant
Geräte lokal anzusprechen reduziert Abhängigkeiten und gibt mehr Kontrolle. Es bedeutet aber auch mehr eigene Verantwortung.
Smart Home ist für mich dann gut, wenn es weniger Aufmerksamkeit braucht – nicht mehr.
Deshalb gehört zum Ausbau auch das Entfernen. Ein sauberer Zustand ist manchmal wertvoller als zehn neue Funktionen.