Viele Datenverwaltungen sind im Grunde digitale Aktenschränke. Man legt etwas ab, vergibt einen Namen und hofft später, dass man es wiederfindet.
Das ist nützlich. Mir reicht es aber nicht.
Von der Ablage zum Orchestrator
Skadi soll der Einstieg in meine Datenverwaltung sein. Eine Person, ein Vertrag, ein Fahrzeug oder eine Wohnung sind nicht nur Datensätze. Zu ihnen gehören typische Informationen, Dokumente, Beziehungen und Folgeaktionen.
Wenn etwas fehlt, soll das System es erkennen können. Wenn aus einem Datensatz ein sinnvoller nächster Schritt folgt, soll dieser vorbereitet werden. Nicht als wild entscheidende KI, sondern möglichst nachvollziehbar über Regeln und klare Zustände.
Die Suche ist nur der Anfang
Natürlich braucht das System eine gute globale Suche. Interessanter ist für mich aber die Frage: Was kann ich von hier aus direkt tun? Eine Akte öffnen, etwas ergänzen, Beziehungen pflegen, fehlende Unterlagen erkennen oder eine vorbereitete Aktion starten.
Die Wirklichkeit ist komplizierter als ein Formular
Gerade Familienbeziehungen zeigen schnell, wie schlecht starre Datenmodelle sein können. Es gibt Ex-Partner, Halbgeschwister, Stiefbeziehungen und mehrere Haushalte. Eine Software sollte diese Wirklichkeit abbilden können, statt sie in ein Schema zu zwingen.
Eine gute Datenverwaltung merkt sich nicht nur Dinge. Sie versteht, warum diese Dinge zusammengehören.
Genau das ist die Idee hinter Skadi: nicht die nächste Ablage bauen, sondern einen Einstiegspunkt, der aus vorhandenen Daten einen sinnvollen Arbeitsfluss macht.